GRÜNE JUGEND BUCHHOLZ

*JUNG*GRÜN*STACHLIG*

Tuesday, May 16, 2006

Göttingen 13.5.

Wieder Wochenende, wieder Nazis!

Die FaschistInnen können es einfach nicht lassen und kapieren es nicht: WIR WOLLEN EUCH NICHT! VERPISSTE EUCH!

Am 29.10.05 wurde das in Göttingen mehr als klar gemacht. Aber Nazis sind scheiße (sonst wären sie ja keine Nazis) und darum wollten sie am 13.5. schon wieder in Göttingen marschieren - sogar mit zwei Demos.
Gericht sagte: is nicht; NPD machte Stressbeim BVG und das sagte auch: is nich, nur am Bahnhofsvorplatz dürfte ihr ne Kundgebung machen.

Nichts destotrotz wurde von antifaschistscherSeite breit gegen die Nazis mobilisiert und so wurde eine eine Bündnisdemo mit 8000 TeilnehmerInnen auf die Beine gestellt, davon mindestens 1500 "Schwarze" (wie die Polizei, freundlich wie sie ist, Menschen nennt, die auf Demos mit schwarzen Klamotten gehen).

Die Polizei war auch da - und zwar mit 6700 BeamtInnen.
Polizeistaat pur, alle 200 Meter Kontrolle, Repression, Unfreundlichkeit, etc. - das Übliche eben...
Leider konnte die NPD-Veranstaltung nicht massiv gestört werden, aber dennoch war Samstag ein antifaschistischer Erfolg, denn die Nazis konnten keine "Demo" machen.

Monday, May 01, 2006

EIN LANGES DEMOWOCHENENDE

NPD in Harburg! Kein Fußbreit den FaschistInnen!

Am Samstag den 29.4. versuchte die NPD in Harburg mit einem "Infostand" ihre rassistische und menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Die faschistische Hetze erreichte allerdings niemand! Die Nazis konnten keinen einzigen Flyer verteilen, da die Polizei die FaschistInnen "schützen" musste und kein Mensch durch kam.
Das Verhalten der Polizei war, wie nicht anders zu erwarten, aggressiv und wenig diskussionsbereit.
Platzverweise wurden willkührlich ausgesprochen und Protest/Widerspruch wurde mit dem Hinweis auf die Möglichkeit "einmal ne Zelle von innen zu sehen" beantwortet. Die Einschüchterungsversuche der BeamtInnen, vor allem ein älterer Polizist tat sich hervor, blieben aber wirkungslos und so staute sich der Frust bei den BeamtInnen.
Traurig!

1. Mai bleibt links!

800 Nazis wurden von circa 4000 PolizistInnen beschützt, während die aktionsbereite Linke bereits im Vorfeld als "ExtremistInnen" kriminalisiert wurden und sogar die Behauptung aufgestellt wurde, dass "Linksextremisten" für den G8-Gipfel 07 proben wollten.
Am Ende war es doch eher die Polizei, die "proben wollte" - und die gesamte Stadt zu ihrem Spielfeld machte: So wurde die gesamte Innenstadt für den Verkehr gesperrt und Öffentliche Verkehrsmittel eingestellt.
Auf diesem Weg wurde es DemostrationteilnehmerInnen erschwert an den Demos des DGB bzw. der Antifa teilzunehmen.


Leider schlug der Versuch die Naziroute zu blockieren fehl und die NPD konnte ungehindert weiter machen.
Positiv ist jedoch, dass über 5000 Menschen gegen Rechts auf der Straße waren...

Sunday, April 23, 2006

NPD in Harburg stoppen!

Am 29.4. will die NPD einen "Infostand" in der Harburger Innenstadt veranstalten. Ab 10:00 wollen die Nasen ander Seevepassage ihre menschenverachtende Propaganda verteilen! Das darf nicht sein! Infostand stoppen!

Um 29.4. um 10:00 Seevepassage Hamburg-Harburg! Die Antifa hat bereits ne Gegendemo angemeldet!

"Geplante Infotische der NPD:

29.04., 10:00 - 15:00 Uhr, NPD-Stand Seevepassage Harburg (Marktkauf)

Antifa-Gegenkundgebung: 09:00 Uhr, Brücke über den Seevekanal"

http://www.antifainfo.de/harburg-npd.htm


Wie kommt ihr hin?

Hier fahrt bis zur S-Bahn Station Harburg Bahnhof (S 3, S31, alle Züge aus/nach Bremen/Hannover/Buchholz/Lüneburg), ihr geht aus dem Bahnhof raus Richtung Phoenix-Center (nicht zu übersehen), überquert die Moorstraße (rechts) und ihr steht schon vor der Seevepassage (Marktkauf).

Also, Nazis die Meinung sagen! NPD-Propaganda stoppen!

Saturday, April 08, 2006

Rassismus verbieten!



Die CSU wieder ganz in ihrer Rolle als Rechtspopulistin.
http://www.csu.de/home/Display/Artikel/060408_banz

Es ist zu befürchten, dass auch andere konservative PolitikerInnen sich und ihren rassistischen Schrei nach "Leitkultur" wieder in die Diskussion bringen wollen.
Aus diesem Grund gibt es jetzt die gruene jugend buchholz e-cards...

Saturday, April 01, 2006

Nazidemo in Lübeck

Am 1.April demonstrierten die GeschichtsrevisionistINnen der NPD für ein Erinnern an die Opfer des Bombenangriffs auf Lübeck während des II. Weltkrieges.

Klar, dass wir das nicht zulassen konnten. NO-PASARAN!

Ab 10:00 gab es eine Demo eines breiten Bündnisses gegen Rechts aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und natürlich der Antifa...
Tja, die Demo verlief friedlich und kurz vor dem Ende der Demoroute konnten wir die Brücke vor dem Holstentor sehen, hier wollten auch die Nazis durch"marschieren".
Die Brücke war nur 100 Meter weg und wir waren 3200 AntifaschistInnen, die natürlich die Brücke bestetzten!
Und das mit Erfolg - zu nächst war sogar im Gespräch, dass der jämmerliche Haufen von 120 Nazis gar nicht "demonstrieren" kann.
Wir blieben also auf der Brücke vor dem Holstentor.
Leider entschied sich die Einsatzleitung der Polizei, den FaschistInnen doch das "Marschieren" möglich zu machen - Nun, kam Bewegung in die Sache, alle BesetzerInnen der Brücke rannten los, um den Nazis den Weg in die Altstadt zu verwehren.
Als wir dann aber fast die geänderte Naziroute erreicht hatten, kam uns eine Staffel schwarzgekleideter PolizistInnen entgegen, die bereits ihre Knüppel gezückt hatten und auf uns zu rannten...erst mal die Flucht ergreifen und sich dann wieder sammeln!
Nachdem einige Mülltonnen brannten und die Polizei im Begriff war uns einzukesseln, entschieden wir uns eine kleine Runde zu drehen, um dann hinter den PolizistInnen wieder an den Dom zu kommen und die Nazi"demo" zu blockieren - das klappte auch, zu mindest das erste: wir kamen direkt hinter einem Zug an PolizistInnen aus einer Seitenstraße und konnten richtung Dom weiter laufen.
Leider standen dort schon wieder PolizistInnen, die uns den Weg zu den Nazis versperrten.
Also Sitzblockade, um den Nazis wenigstens die Chance zu nehmen, noch weiter in die Innenstadt zu kommen...

Ein besonderer Dank gilt der/dem PastorIn, der/die die Kirchenglocken läuten ließ, damit die Nazis bei ihrer "Kundgebung" nichts verstanden.

Das Läuten bzw. dessen Ende machte dann auch deutlich, dass die Nazis auf dem Rückweg waren.

Also konnten wir nach zurück nach Hause?
Ne, denn die Polizei, großes Lob nochmals, riegelte die Brücken von der Altstadtinsel ab, bzw. für Menschen, die nicht in ihr Weltbild passten - also Linke (davon waren wir betroffen), aber auch Sozialschwache (einem wurde von einen Polizisten geraten, wenn er denn so eilig über die Brücke müsse, dann solle er sich doch ein Taxi nehmen!) und MigrantInnen...
So sammelten sich vor dem Holstentor nochmals einige Menschen, da sie nicht über die Brücke konnten.
Der leitende Polizist gab an, dass wir nicht passieren dürften, weil wir dem "Klischee von Linken" entsprächen und eben Menschen, die "offensichtlich" dem "linken Spektrum" zugehören, nicht Richtung Bahnhof dürfen, da dort noch die Nazis auf ihre Züge warteten.
Die Polizei diskrimierte schlicht alle Menschen, die den Vorgesetzten (nur Männer!) nicht passten - viele Menschen, die auch einfach einkaufen waren und einfach eine andere Hautfarbe als "weiß" hatten oder eben Menschen, deren einiziges Verbrechen es war, Kleidung zu tragen, die verschließen war.

Tja, nach 7 Std. Dauerdemo war auch dieser Tag mehr oder weniger erfolgreich.

Positiv: Viele AntifaschistInnen,
Negativ: 120 Nazis, Polizeiverhalten...

Saturday, March 11, 2006

Wo leben wir denn?

Die grüne jugend buchholz/harburg-land ist bestürzt über den drohende Abschiebung der 12-jährigen Cansu aus Hamburg. Die GesamtschülerIn, die perfekt deutsch spricht und einmal Jura studieren möchte, soll abgeschoben werden. Sie kam mit 4 Monaten nach Deutschland und hat die BRD noch nie (!) verlassen.
"Türkisch kann Cansu weder lesen noch sprechen, nur ein bisschen verstehen. In der Türkei hat ihre Mutter eine einzige Adresse. In einem Dorf am Schwarzen Meer in der Nähe der Stadt Samsun leben die Eltern von Ayla Y. Eine weiterführende Schule gebe es im Dorf nicht, sagt sie. In Hamburg besucht Cansu die 6. Klasse der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Stellingen. Wie ihr Bruder will auch sie Abitur machen."
http://www.taz.de/pt/2006/03/09/a0333.1/text

Die Errungenschaften des Rechtsstaats Deutschland durfte sie auch schon machen - ihr Großvater starb vor 4 Jahren bei einer Razzia durch einen Herzinfarkt.

Ein ausführlicher Artikel erschien in der taz: http://www.taz.de/pt/2006/03/09/a0333.1/text

KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

Wo leben wir denn?

Die grüne jugend buchholz/harburg-land ist bestürzt über den drohende Abschiebung der 12-jährigen Cansu aus Hamburg. Die GesamtschülerIn, die perfekt deutsch spricht und einmal Jura studieren möchte, soll abgeschoben werden. Sie kam mit 4 Monaten nach Deutschland und hat die BRD noch nie (!) verlassen.
"Türkisch kann Cansu weder lesen noch sprechen, nur ein bisschen verstehen. In der Türkei hat ihre Mutter eine einzige Adresse. In einem Dorf am Schwarzen Meer in der Nähe der Stadt Samsun leben die Eltern von Ayla Y. Eine weiterführende Schule gebe es im Dorf nicht, sagt sie. In Hamburg besucht Cansu die 6. Klasse der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Stellingen. Wie ihr Bruder will auch sie Abitur machen."
http://www.taz.de/pt/2006/03/09/a0333.1/text

Die Errungenschaften des Rechtsstaats Deutschland durfte sie auch schon machen - ihr Großvater starb vor 4 Jahren bei einer Razzia durch einen Herzinfarkt.

Ein ausführlicher Artikel erschien in der taz: http://www.taz.de/pt/2006/03/09/a0333.1/text

KEIN MENSCH IST ILLEGAL!

europaweite Demo am 1.April


Am 1. April findet die erste europaweite PraktitkantInnendemo statt. Ziel ist es, auf die Situation der PraktikantInnen aufmerksam zu machen.
PratikantInnen und Trainees werden häufig als qualifierzierte Arbeitskräfte eingesetzt, die nicht mehr nur Lernen, sondern auch ganze Projekte durchführen. Sie machen also das, was eigentlich eine Vollzeitkraft machen würde, die aber bezahlt werden muss.
Daher benutzen viele Unternehmen PraktikantInnen, um nicht mehr Menschen einstellen zu müssen.

Wir rufen alle SchülerInnen und StudentInnen zur Teilnahme an den Demonstrationen auf.

Solidarität mit den DemonstrantInnen

Die SchülerInnen und StudentInnen in Frankreich wehren sich im Moment massiv gegen eine Aufhebung des Kündigungsschutzes für Neueinstellungen bei jungen Menschen unter 26.
Mit Moment sind in Frankreich fast 40 Universitäten besetzt, u. A. in Lille, Toulouse und Rouen. Die Pariser Sorbonne wurde heute gewaltsam von der Polizei unter Einsatz von Knüppeln und Tränengas geräumt. Das ist der falsche Weg!

Wir erklären uns solidarische mit den SchülerInnen und StudentInnen und hoffen, dass die französische Regierung einsieht, dass die Aufhaebung des Kündigungsschutzes keine Lösung ist.

Thursday, February 09, 2006

Auch die Polizei hat Humor!

Das ist kein Scherz:

http://www.castor.de/material/sonstige/2005/kondom.html